Wenn ich an meine Kindheit zurück denke, mochte ich nur wenige Suppen und war froh, wenn sie nicht all zu oft auf den Tisch kamen. Vielleicht lag es ja auch an der Zubereitung, dass sie mir nicht geschmeckt haben. Jetzt kann man mich mit Suppen immer locken. Ich persönlich liebe sie, weil sie meist recht schnell und oft auch schon am Vortag zubereitet werden können. Seit ich meinen Gemüsegarten hatte, koche ich immer im Herbst die Hokkaidosuppe, die ich sehr lecker finde. Und so wird sie gemacht:

Zutaten für 4 Personen

1 mittelgroßen Hokkaidokürbis
3 mittelgroße Kartoffeln
3 Karotten
indische Gewürze nach Belieben, Salz und Pfeffer
1 Liter Gemüsebrühe
1 Dose Kokosmilch, 1 EL Kokosfett

 Zubereitung

Gemüse in Würfel schneiden. Hokkaido kann mit der Schale verarbeitet werden.  Kürbis, Kartoffeln, Karotten in etwas Fett andünsten. Nach ein paar Minuten mit der Gemüsebrühe ablöschen und ca. 20 Minuten kochen lassen. Mit Gewürzen, wie Salz, Pfeffer – aber noch besser mit indischen Gewürzen abschmecken. Alle Zutaten pürieren. Zum Schluss noch eine Dose Kokosnussmilch hinzufügen. Mir hat diese Suppe sehr gut geschmeckt. Sie ist leicht zuzubereiten und kann auch am nächsten Tag noch einmal aufgewärmt werden.

Tipp: Wer es etwas fruchtig mag, kann so eine Minute vor Schluss Mango hinzutun. Diese sollte jedoch richtig reif sein. So bekommt die Suppe eine fruchtige Note. Chili, Kurkuma und geriebener Ingwer runden den Geschmack noch ab. Wer es mag, kann auf die Suppe mit Kürbiskernöl und gerösteten Kürbiskernen anrichten.

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Ich wünsche viel Freude beim Nachkochen

eure Karin Knorr